Reviews
-Klara (Classical radio station)
‘The orchestra of the Vlaamse Opera has never sounded so wonderfull. They went beyond their limits and all thanks to conductor Alexander Joel.’
-Knack Magazine
‘The first obstacle one has to overcome with this opera is the music. An excellent conductor is the prerequisite. Vlaamse Opera has found one: Alexander Joel.’
-Le voix du Luxembourg (newspaper)
‘Alexander Joel conducts the luxurious score with an infinite attention to the soli, all perfectly balanced and audible within the grand violent ensembles when the wind section threatens to overrule the strings.’
-Concertnews (website)
‘Alexander Joel made a very good analysis of this very complex score. The man succeeds in reigning in the orchestra, achieving perfect colours and for the soli, like in the exquisite violin solo in the third act. He did the orchestra and the score more than justice even in the rather dry acoustics of the Ghent operahouse.’
-De Morgen (thé newspaper)
‘Alexander Joel\'s vision of the score is extremely interesting and efficient. He achieves a round sound - meaning that even in the aggressive parts the listener can still cope with the overall sound -and searches for structure and balance between musical beauty and musical drama. He achieves it wonderfully. The orchestra went a long way with him. (…) This production certainly offers new insights on the musical part.’
-Klassiek Centraal (website)
‘It’s been a long time since we heard the orchestra sound this good. Alexander Joel perfectly masters this heavy orchestral score and gives enough breath to the lyrical moments without forgetting the force of the piece. Be sure you can enjoy all details in this orchestral orgy of Strauss. The applause for him was more than deserved.’
\"Last but not least, one has to applaud the orchestra and its conductor Alexander Joel who defend with a rare conviction and exceptional individual qualities a score of awsome complexity.\" Christian Jade (RTBF)
Freiluft-\"Turandot\" begeisterte
und Mozart-Blitze
Von Andreas Berger
Mit dem dramatischen Drang einer Opernouvertüre eröffnet Mozarts d-Moll-Klavierkonzert, bevor der Solist dann doch eher verträumt seine Töne dazutropft und wenig später in energisches Rennen gerät. Das Staatsorchester Braunschweig lässt seine Streicher brillant wie Blitze in diesen Sturm jagen, verbreitet sich dann mächtig und gibt so den Tonkaskaden des Klaviers Kontrast.
Der gefeierte Pianist Rudolf Buchbinder zeigt beim 1. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters unter Alexander Joel vor allem den freundlichen Mozart, wenn er in der Romanze fast streichelnde Töne erzeugt, weich perlend und mit zarter Wehmut über das Orchester gelegt.
Im Rondo überzeugt seine Hinwendung zu den einzelnen Instrumentalisten, mit denen sein Klavier in Dialog tritt. Zwar hat er auch die nötige Attacke, bewährt sich im hektischen Orchestertreiben mit solistischen Anläufen und Wiederholungen, doch die Auffassung ist ausgleichend-reifer angelegt, wenigerjagend und ziseliert. Entsprechend heiter bedankt sich Buchbinder mit Johann-Strauß-Paraphrasen beim Bravo rufenden Publikum.
Alexander Joel schließt Felix Mendelssohn Bartholdys Schottische Sinfonie an, die er mit dem Staatsorchester aus schön leisem Beginn zu aufwühlender Emphase mit Gewitter-Wellen entwickelt. Nach den freundlichen dudelsackähnlichen Modulationen folgt das Adagio mit fast choralhafter Ruhe. Mit zackigen tänzerischen Passagen, bei denen Joel auch schon mal das Bein einsetzt, geht es galoppartig dem Finale zu, das einer alles aufsaugenden Hymne gleicht. Überstanden alle Wetter und Gefahren, Schottland strahlt in Gottes Hand. Das Publikum applaudiert dem freundlichen Sommerschlusskonzert zum Saisonauftakt anteilnehmend.
Erstes Saisonkonzert des Braunschweiger Staatsorchesters in der Congress Union
CELLE. Mit frenetischem Beifall honorierte das begeisterte Publikum das erste Saisonkonzert des Braunschweiger Staatsorchesters in der Congress Union. Im Mittelpunkt stand Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 d-MolI (KV 466), bei dem mit dem böhmisch-österreichischen Konzertpianisten Rudolf Buchbinder (*1946) ein international mehrfach ausgezeichneter Interpret zu erleben war.
Mit einem tief gestaffelten Klangpanorama eröffnete das Orchester unter der Leitung von Alexander Joel das düster gefärbte Klavierkonzert, und sogleich stellte sich eine abgeklärte Interpretation ein, die ohne Kraft und Anspannung auskam, mit einer erstaunlichen Balance und ergreifenden Innenspannung. Und Buchbinder präsentierte sich als subtil argumentierender Anwalt einer fragilen, mitunter ängstlich fragenden Seele -verstanden als direkter, dynamisch höchst kontrastreicher Gegenpol zum Orchestersatz. Man wurde nicht müde zu bewundern, wie er phrasierte, wie er betonte, wie er bei Wiederholungen den Vortrag mit zarter Eindringlichkeit veränderte, mit welch untrüglichem Instinkt er die Tempi traf, wie prägnant und klar er alles Rhythmische anpackte. Mit Hilfe seiner ausgeklügelten Agogik deckte er hinter allem Wohllaut aber auch den Sinn und den Sinnzusammenhang der Komposition auf: Mozarts Musik als Quelle menschlichen Handelns und Empfindens.
Joel koordinierte die Stimmen im Orchester zudem so, dass er die Schönheit des dichten Orchesterklangs nutzte und gleichzeitig seine Durchsichtigkeit herausarbeitete, wodurch er dem Konzert eine klare strahlende Schönheit gab. Es lag etwas Zartes, Filigranes in dieser Interpretation, ein Hauch von Trauer des Requiems und die Freude der „Hochzeit des Figaro“. Die Interpreten verdeutlichten dabei wunderbar den Kontrast von auffahrendem „Sturm und Drang“ und träumerischer Melancholie, der in diesem Werk eine so große Rolle spielt. Und weil das spannende Wechselspiel zwischen Solist und Orchester bestens funktionierte, bekam das düstere Moll-Werk eine ungemein intensive Aura.
So muss Mozart klingen: sinnlich, pulsierend, lebensstiftend! Mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Schottischer Sinfonie“ setzte das Orchester einen adäquaten Schlusspunkt unter einen begeisternden Konzertabend. Joel ließ die Sinfonie frei atmen und gab ihr damit eine dynamische Verve. Da erwuchs Emotion aus Struktur und nicht aus Effekt Spannend wie das gesamte Konzert: Aufregend, elektrisierend, berauschend.
Rolf-Dieter Diehl, Cellische Zeitung
„Tristan and Isolde must surely be one Wagner’s opera’s with the least interesting libretto, and that gives the orchestra the most important role in any performance of the opera, and Braunschweig’s Generalmusikdirektor Alexander Joel makes the most of this. Colours glow, glisten and sparkle everywhere, and the mysterious, dark and raw colours of the score also come to the surface. Joel is not scared of a rich dynamic, yet always keeps a sensitive ear for the stage, and gives the voices enough room to come through. The Staatsorchester Braunschweig follows with him with the utmost concentration, and impresses with a mixture beautifull sound and precision.“ Christian Schütte, Opernnetz 08.11.2011
„...The Braunschweig Staatsorchester played extatically. Joel started the piece with a lot of tempo, paying attention to every detail. When the pace settled in, he was smart enough to let things flow, and proved to be a first rate accompaniest to the singers, who breathed perfectly with them...“ Cellische Zeitung, Reinhald Hanke, October 2011
„...Most convincing was Alexander Joel and the Staatsorchester Braunschweig, who interpreted the score in an intense, logical and surpisingly fluid manner....“ Hannover Allgemeine Zeitung, Stefan Arndt, October 2011
„...Braunschweig Generalmusikdirektor Alexander Joel carries the singers with both hands, creates levels on which the voices can blossom, yet also sharpens th sound of the score, brings out the dramatic highlights and the sensitive moments of exctasy....“ Opernwelt, December 2012
„Gefeiert wurden die Sänger, auch das Staatsorchester dass unter Alexander Joel hoch aufmerksam und präzise agierte. Joel legte im Vorspiel hohes Tempo vor. Das änderte sich im zweiten Akt, wo Joel die schwelgenden Orchestermassen in Rücksicht auf die Sänger hielt. Und brilliant geriet der dritte Akt in seinem sehrenden Sehnen. Wie Joel zu Isoldes Liebestod die Orchesterwogen in die Gesangsphrasen dämpfte und dann immer wieder aufwallen ließ, ergab einen wunderbaren „wogenden Schwall“ von ungeheurer Suggestion. Bravo.“ Andreas Berger, Braunschweiger Zeitung, Oktober 2011
„...Das Braunschweiger Orchester spielte geradezu begeisternd. Joel ging das Stück zügig an, formte jedes Detail durch. Als es schließlich lief, ließ er sich klug steuernd tragen und war seinen Sängern ein vorzüglicher Begleiter, der geradezu mit Ihnen zu atmen schien. Welch Genuss: Isoldes wunderbar ausgemusizierter Schlussgesang.“ Cellische zeitung, Reinald Hanke, Oktober 2011
„...Es überzeugten so vor allem Dirigent Alexander Joel und das Staatsorchester Braunschweig die die Partitur engagiert, schlüssig und überraschend zügig zum klingen brachten...“ Hannover Allgemeine Zeitung, Stefan Arndt, Oktober 2011
„Alexander Joel am Pult des Staatsorchester Braunschweig trägt die Sänger auf Händen, schafft Plateaus, auf denen sich die Stimmen entfalten können, schärft zugelich die Partitur, betont die dramatischen Zuspitzungen und feinnervigen Ekstasen. Kein Breiter musikalischer Fluss, vielmehr ein reißender Gebirgsbach mit überraschenden Wendungen und Stromschnellen“ Opernwelt, Dezember 2012
\"Vom Leben der Zigeuner und Sterben Franz Lizsts
Von Andreas Berger
Nie erfreuten sich Zigeuner größerer Beliebtheit als in der Musik, wo sie als exotisches Element, als Lizenz für rasante Läufe, scharfe Töne und gewagte Harmonien herhalten muss-ten. Das Volk der Sinti und Roma hat davon nie profitiert. Wohl aber Komponisten wie Max Bruch, der sein Violinkonzert wie eine Reminiszenz an Lebensschmerz- und -lust der Zigeunergeiger anlegte. Wilden Doppelgriffen, pikanten Ausfalltönen und feuriger Rhythmik goss er noch etwas Orchester-Sauce bei, und schon war eines der populärsten Solokonzerte geboren.
Braunschweigs Konzertmeister Johannes Denhoff präsentierte das Werk im Sinfoniekonzert des Staatsorchesters mit durchaus schroffem Strich, famoser Phrasierung und flinken Tonkaskaden, eine sehr expressive, keineswegs beschönigende Interpretation des beliebten Promenadenstücks. Wobei er den virtuosen Verzierungen und der tänzerischen Melodik nichts schuldig blieb. Das Orchester hat das vom Solisten schon Gespielte nur noch zu bekräftigen, was mit schöner Kantilene gelang. Ovationen für Denhoff.
Eine durchaus andere Harmonik offenbarte dann Camille Saint-Sa-ens\' Orgelsinfonie, die mit wagnerisch webenden Akkorden einsetzt und dem Kollegen Franz Liszt wie ein Requiem gewidmet ist. Formsprengend und gewagten Harmonien geneigt, hatten Liszt und Wagner die Moderne eingeleitet, und Saint-Saens breitet hier gleichfalls einen üppig abgesteppten Klangteppich aus, in dem sich das „Dies Irae\" aus Liszts „Danse macabre\" wie ein Leitmotiv durchs Orchestergewebe zieht. Immer wieder scheint es in einzelnen Instrumentengruppen auf wie ein Memento mori, wird dann vom lebensprallen Orchester überspielt. Doch überall lauert der Tod, taucht gespenstisch aus den Bässen und Celli wieder auf.
Alexander Joel am Pult disponierte klug... Rasant gelang der Neustart, wo sich die Holzbläser ihre Motive tänzerisch zuwerfen, bis Joel machtvoll steigernd die Apotheose herbeiführte. Starker Applaus.
„What one could see and experience howewer, were sensational and intense singers and musicians. Alexander Joel seem to want to compensate the loss of the stage action (due to the absence of the staging due to a technical defect of the stage) by attacking the ouverture with its breathless motivs. The whole evening was filled with fine colours and colorit, rough contrasts in expression, forward surging fatality, and fulfilled every Verdi ideal.“ DF Köln, November 2011
„Alexander Joel delivered precise cues and accurate dynamic contrasts, ranging from a very fine Piano to a dramatic Forte. A worthwhile opera evening.“ Cellische Zeitung, Hartmut Jakubowsky
„Alexander Joel and the Staatsorchester Braunschweig achieve a very concentrated dramatic intensity. He accentuates on the one hand, supported by fabulous orchestral soloists (Especially in the wind section), Verdi’s delicate intrumentation, on the other hand he balances out the rough and hard dramatic highlights with the lyric and subtly coloured passages. The orchestra (in the second performance) seemed even more concentrated than at the concertant premiere, and achieved in every way a thrilling Verdi Sound.“ Christian schütte, Opernnetz, 21.12.2011
„The Music flows in one compact motion. Alexander Joel clearly enjoys the early Verdi, with all it’s theatrical up’s and down’s, it’s colorfull Rubati and dramatic and fatalistic moments. He is clearly in his element. He also loves the passionate Accompagnati Motivs for the arias, where he leans back and a friendly manner, colouring with soft gestures the lyric vocal line, only to then suddenly attack the cabbaletta with a new impetus and explosiv chords...At the end of the evening, there was tremendous applause and bravos for a very homogenous and excellent Ensemble, Orchestra and conductor.“ Andreas Berger, Braunschweiger Zeitung, 27.11.2011
DF Köln, November 2011
„Am Pult des Staatsorchesters sorgt Alexander Joel für präzise Einsätze und akkurate dynamische Schattierungen zwischen feinsten Piano und dramatisch sich türmendem Forte. Ein lohnender Opernabend.“
Cellische Zeitung, Hartmut Jakubowsky
„Alexander Joel erreicht mit dem Staatsorchester eine hohe dramatische Dichte. Er betont einerseits, unterstützt durch fabelhafte Solisten vor allem unter den Bläsern, Verdi’s diffizile Instrumentation, lässt andererseits durch harte und schroffe Ballungen den lyrischen und subtil farbigen Passagen nicht zu viel Raum gegenüber den dramatisch zugespitzten. Das Orchester wirkt insgesamt noch konzentrierter als zur konzertanten Premiere und findet zu einem in allen Facetten packenden Verdi-Klang.“ Christian Schütte, Opernnetz, 21.12.2011
„Die Musik aber kommt aus einem Guss. Alexander Joel am Pult des Staatsorchesters hat sichtlich Freude am frühen Verdi, an all den theatralischen Aufwallungen, kolorierten Verzögerungen und heftig zustoßenden Schicksalsattacken. Da springt er voll rein. Er liebt aber auch die hingebungsvolle Begleitung der Sängerkantilenen, da lehnt er sich freundlich zurück, untermalt mit weichen Gesten den Gesang, um im nächsten Moment zur dramatischen Cabaletta die Zügel wieder anzuziehen und die Spannung in explosiven Akkorden zu entladen....Am Ende heftiger Applaus und Bravos für ein sehr homogenes, hochkarätiges Ensemble, Orchester und Dirigent.“
Andreas Berger, Braunschweiger Zeitung, 27.11.2011
\"...Alexander Joel trieb die Philharmoniker im Graben zu einer klangschönen, differenzierten und hoch konzentrierten Leistung...\" Tom Schulz, Hamburger Abendblatt
\"...Die Musikalische Bildkraft dieser Situations,-Farb- und
Stimmungswechseln überreichen Theatermusik herauszuarbeiten liegt dem
Gastdirigenten offenkundig am Herzen. \"Eine gewaltige herausforderung\"
nennt Alexander Joel, derzeit GMD und Opernchef in Braunschweig, die
Riesenpartitur und ihre Mammut- Inszenierung- wiewohl er diese kürzlich
schon in Antwerpen dirigierte. Wie immer und überall fehle es an
Probenzeit. Doch beschreibt Joel die Arbeit an der Dammtorstraße als
angenehm. Zumal die Philharmoniker ihren Part längst verinnerlicht
haben. Bei aller liebe zum Detail den langen Atem fürs Ganze zu
behalten- dieser Quadratur des Kreises kommt Joel erfreulich
Nahe...Bravo!\"
Die Welt, 20.12.2011, Lutz Lesle
„Alexander Joel animated the orchestra to produce a beautifull sound, a highly differentiated and highly concentrated performance“ Hamburger Abendblatt, December 2011
...Dafür aber wird klangliche und kinetische Energie pur geboten, direkt und herausfordernd ins Publikum hingeschleudert; es lodert krass und unverstellt aus dem Orchestergraben. Und plötzlich funktioniert ein Werk, das musikalisch begeistert, aber intellektuell eigentlich noch bescheuerter ist als der "Troubadour"....an der Flämischen Oper in Antwerpen, wahrlich kein De-Luxe-Haus auf monetärem Gebiet, hat man alles richtig gemacht...Man hat in Alexander Joel einen Generalmusikdirektor, dem pure Energieexplosionen wichtiger sind als weicher Wohlklang. Und der sich in diesem grellen, mit scharfen Kontrasten und Schnitten arbeitenden Bilderbogen in der noch nihilistischeren Petersburger Originalfassung von 1862 einfräst. Bei ihm brodelt das Orchester, gefällig mag es anderswo sein. Und doch blüht auch momentweise Klarinettenpoesie, da singen sich Chöre zur Madonna ins Paradies....
Die Welt, Manuel Brug, 13.2.2012
In Flandern präsentierte sich eine ziemlich deutsch geprägte Italianita. Zwar kann Alexander Joel, inzwischen knapp über vierzig Jahre alt, mit einer inzwischen fast typischen internationalen Laufbahn aufwarten: Geboren in London, ausgebildet in Wien, dann Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein und gut eingeführt bei Unternehmen wie der Semperoper, dem MDR- sowie dem Deutschen Sinfonieorchester in Berlin, aber auch an den Opernhäusern in Parma, Santiago de Chile oder Helsinki. Freilich wirkt Joel, seit 2007 GMD in Braunschweig - und nicht nur nach außen - als durchaus „deutscher" Dirigent. Seine Interpretation von „La forza del destino" - gespielt wird die St. Petersburger Originalversion von 1862 - verfügt von Anfang bis Ende über Brio, Dynamik und Kraft (in einigen Battaglia-Passagen sogar fast berserkerhafter Drastik), aber auch über jenes Maß an Innigkeit, das für den Gesamtgefühlshaushalt der „Macht des Schicksals" unverzichtbar erscheint.
Im Vergleich zu Repertoire-Vorstellung dieser Oper in Metropolen wie Paris und Wien braucht sich die im Nordwesten Belgiens nicht zu verstecken
Deutschland Funk, 10.2.2012
Se fier à la musique, c’est devoir compter sur la direction musicale et sur les interprètes : à cet égard, la production du Vlaamse Opera est époustouflante. Alexander Joel - déjà entendu à Anvers dans Don Carlos et Die Frau ohne Schatten - allie idéalement la grande ligne et les détails, exigeant beaucoup mais faisant confiance (le regarder diriger est une leçon) et obtenant tout de l’orchestre et du plateau. La Libre, 11.2.2012
...Das zu leisten, ist und bleibt primär Sache der Musik, die zwingend allen Operninszenierungen Takt und Rhythmus vorgibt. Die neue Verdi-Produktion der Flämischen Oper entwickelt von Anfang an Drive und Kraft. Alexander Joel hat das Orchester in Antwerpen sicher im Griff und fordert ihm Allegro-Brillanz und ausmusizierte elegisch-„schöne Stellen“ ab. Im Vergleich zu Repertoire-Vorstellung von „Forza del destino“ in Metropolen wie Paris und Wien braucht sich die im Nordwesten Belgiens nicht zu verstecken.
Neue Musikzeitung/ Deutschland Radio 12.2.2012
Quand lors d’une soirée à l’opéra l’émotion vous happe à la première mesure et vous étreint jusqu’à la dernière note, on se trouve en humeur exceptionnelle. Ce phénomène rare vient d’avoir lieu à Anvers où l’Opéra de Flandre présente pour la première fois en Belgique la version originale de La Forza del Destino de Giuseppe Verdi.... Le chef viennois Alexander Joël entre dans la musique de Verdi comme dans une seconde peau, déroule en nostalgie ses leitmotivs, contient ses tempêtes et mène l’orchestre symphonique du Vlaamse Opera/Opéra de Flandre pile là où il faut pour nous toucher.
Webthea, Caroline Alexander, 14.2.2012
„To obtain this, is in the first place the Task of the music, which lends every opera production its own pulse and rhythm. The Verdi Production of the Flanders Opera develops from the very first bars a surging drive and power. Alexander Joel has perfect control over the orchestra, and demands on the one hand Allegro brilliance, as well sufficient space and breath for the elegic-lyric passages. This Vlaanders opera „Forza del Destino“ production can easily compare itself to any repertoire performances in the big capitals like Paris or Vienna“ Neue Musikzeitung, 12.2.2012
....When in an evening at the opera, you are gripped with emotion from the very first bar until the last note is played, you find yoursel in an exceptionally great mood. This rare phenomenon just happened in Antwerp where the Flandern opera presented fort he first time in Belgium the original version of Giuseppe Verdi’s Forza del Destino....The Conductor Alexander Joel adopts Verdi’s Music as if it were his second skin, strikes perfectly the tone and character of the nostalgic Leitmotivs, manages to contain the Tempests, and leads the Orchestra of the Flanders opera straight to the emotional core of the hearts of the Listener....
Caroline Alexander, Webthea, 14.2.2012
Manuel Brug, Die Welt, 13.2.2012